Tactical Unit Ein Trupp Graffiti-Sprayer rockt Hamburgs Straßen

Streetart in Berlin – Graffiti und mehr

1. Februar 2012 von Leroy

Mit Streetart bezeichnet man Kunst im öffentlichen Raum, indem z.B. Wände beklebt oder bemalt werden und andere Gestaltungsobjekte auf Straßen, in Städten und Parks, wie Laternen, Verkehrsschilder, Ampeln und Mülleimer, gestaltet werden.
Die meisten Werke sind illegal, weshalb die Künstler meist unbekannt bleiben wollen. Denn es macht natürlich einen großen Unterschied, ob sie privat ein T-Shirt besprühen oder draußen eine Hausmauer umgestalten. Künstler der Streetart wollen Spaß haben, die Welt individuell verschönern und ihr Talent unter Beweis stellen. Zudem wollen sie damit einen Gegensatz zu gängigen Werbeplakaten herstellen, die mittlerweile überall zu finden sind.

Wenn man sich günstige Hotels in Berlin aussucht, um die deutsche Hauptstadt näher kennenzulernen, findet man an Streetart vor allem Graffitis. Diese lassen sich jedoch oft als Kunst bezeichnen, für die man nicht erst in Galerien gehen muss. Die Kunstform passt bestens zum schnelllebigen Berlin und ist trotz ihrer Illegalität sehr stilvoll. So tauchen die Graffitis auf Hauswänden und Mauern häufig auch aufgrund eines Auftrags auf. In Berlin findet man Graffitis vor allem in Friedrichshain und Kreuzberg, sodass Sie abends in einem Hostel in dieser Region auf den weichen Betten von www.bettenjumbo.de schlafen sollten. Dann gelangen Sie auch schnell ins Zentrum und zu coolen Streetläden. Grund dafür, dass diese Stadteile viele Sprayer anlocken, liegt an zahlreichen unsanierten Hauswänden und Freiflächen, sodass die Kunstform aus der Hauptstadt nicht mehr wegzudenken ist.

An Berlins Wänden findet man z.B. Graffitis von El Bocho, der das urbane Leben in Cut-outs (ausschneiden und kleben) und Stencils (Schablone) darstellt,  und kunstvolle Graffitis vom britischen Künstler Banksy. Er wirkt vor allem in London, verwirrt und will unbekannt bleiben, weshalb niemand seinen wahren Namen und sein Aussehen kennt und er auch nirgends unter Vertrag steht. So sprüht er z.B. das Wort „Langweilig“ auf Plattenbauten oder einen Neandertaler, der einen Einkaufswagen schiebt, an eine Hauswand. Zum Schluss ein Zitat von ihm, das auf die gesamte Graffitiwelt und darüber hinaus verwendet werden kann: "Es gibt keine Ausnahme von der Regel, dass jeder sich für eine Ausnahme von der Regel hält".

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